Regulierung extrem – Wie der Staat Immobilienbesitzer regelrecht enteignet

Eigentlich ist Eigentum in Deutschland geschützt. Immobilienbesitzer können sich aber dessen nicht immer sicher sein. Ein Paragraf im Baugesetzbuch erlaubt Kommunen weitreichende Eingriffe in die Rechte der Eigentümer.
Für viele Wohnungs- und Hausbesitzer im Berliner Bezirk Pankow ist mit dem Jahr 2013 eine harte Zeit angebrochen: Sie sind nicht mehr Herr über ihr Eigentum. Seit Anfang Januar stehen Teile des Bezirks unter baulichem Sonderrecht. Die Besitzer von Häusern etwa am Prenzlauer Berg können nicht mehr frei darüber bestimmen, ob sie ein zweites Bad oder eine Fußbodenheizung in ihre Wohnung einbauen, oder ob sie Wohnungen zusammenlegen und Autostellplätze schaffen.

Für all das brauchen sie jetzt eine Genehmigung. Auf diese Weise will Stadtentwicklungsbaurat Jens-Holger Kirchner (Grüne) den Charakter des Bezirks erhalten und Luxusmodernisierungen verhindern. Durch die Verbote sollen Mieterhöhungen verhindert werden. Continue reading

Nebenkosten sparen: So kann die „zweite Miete“ reduziert werden

Nicht umsonst wird oft von einer zweiten Miete gesprochen: Nebenkosten, die etwa Strom, Gas und Wasser beinhalten, können die Haushaltskasse stark belasten – kein Wunder, erreichen die Preise für Energie immer neue Höchststände. Dabei können mit ein paar Tricks einige Kosten eingespart werden, ohne dabei auf Komfort zu verzichten.

Heizkosten reduzieren

Die Nebenkostenabrechnung besteht aus verschiedenstens Posten – zum Teil können diese kaum beeinflusst werden (zum Beispiel bei Müllgebühren), einige Rechnungsposten können Mieter und Eigentümer aber sehr wohl durch ihr Verhalten beeinflussen. Ein wichtiger Punkt ist die Heizenergie. Niemand will in einer kalten Wohnung leben, aber gerade in Zimmern, in denen man sich nicht ständig aufhält, können gut Nebenkosten eingespart werden. Schließlich muss dort die Heizung nicht die ganze Zeit auf vollen Touren laufen – nur ein Grad Temperatur weniger spart etwa sechs Prozent der Heizkosten ein. Auch auf das richtige Lüften muss unbedingt geachtet werden. Keinesfalls sollte etwa bei laufender Heizung lange Zeit das Fenster gekippt sein. Ratsam ist es hingegen, im Winter mindestens zweimal täglich etwa fünf bis zehn Minuten Stoß zu lüften. Was viele außerdem nicht wissen: Bei Abwesenheit sollte die Heizung niemals ganz ausgestellt werden, denn häufiges Auskühlen und Wiederaufheizen ist teurer als wenn einfach eine abgesenkte Durchschnittstemperatur gehalten wird. Werden die Räume unterschiedlich stark geheizt, sollten die Innentüren zudem geschlossen bleiben. Doch aufgepasst: Neubauten und viele neu renovierte Altbauten haben zwar eine sehr gute Dämmung, sind in der Konsequenz aber auch luftdicht. Das bedeutet, es kommt kaum Kälte rein, dafür allerdings auch kaum Feuchtigkeit hinaus. Die Räume sollten deshalb häufiger stoßgelüftet werden, damit sich kein Schimmelpilz bilden kann und das Betriebskosten sparen nach hinten losgeht. Continue reading