Markt für Wohnimmobilien verzeichnet stabile Entwicklung

Der deutsche Markt für Wohnimmobilien verzeichnet trotz schwächelnder Konjunktur weiterhin einen Aufwärtstrend. Sowohl Mieten als auch Kaufpreise für Wohnimmobilien konnten in 2012 zulegen, allerdings in geringerem Maße als im Jahr zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung zum deutschen Wohnimmobilienmarkt, die kürzlich von der HSH Nordbank veröffentlicht wurde.

 

Abschnitte dieses Artikels:

Mietpreisentwicklung bundesweit

Für die Studie „Marktkonferenz Wohnimmobilien Sommer 2013“ untersuchte die HSH Nordbank die Entwicklung der Preise auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt im vergangenen Jahr. Schwerpunkt der Untersuchung lag dabei auf 14 deutschen Großstädten. Für die Städte Berlin, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Kiel, Köln, Leipzig, München, Potsdam, Rostock, Schwerin und Stuttgart wurden sowohl die jeweiligen Marktentwicklungen innerhalb des Jahres aufgezeigt, als auch ein Ausblick auf die zukünftig zu erwartenden Entwicklungen der jeweiligen Märkte gegeben.

Mietpreise besonders in Ballungszentren gestiegen

Insgesamt konnte der Mietmarkt in Deutschland 2012 eine positive Preisentwicklung verzeichnen. Der stärkste Preisanstieg konnte im Bereich der Erstbezugsmieten verzeichnet werden. So kletterten die Mietpreise bei erstmaligem Bezug einer Wohnung vergangenes Jahr im Bundesdurchschnitt um 4,8 Prozent. In Ballungszentren lag der Preisanstieg für Erstbezugsmieten aufgrund der starken Nachfrage sogar bei 6,0 Prozent. Die Bestandsmieten legten im Vergleich zu 2011 bundesweit um durchschnittlich 3,6 Prozent zu, in den Ballungsräumen stiegen die Preise im gleichen Zeitraum um 4,3 Prozent. Im Städtevergleich der Bestandsmieten konnte in Bremen mit einem Plus von 8,7 Prozent der größte Zuwachs verzeichnet werden. Knapp gefolgt von Düsseldorf mit einer Preissteigerung von 8,3 Prozent und Stuttgart, wo die Bestandsmieten im vergangenen Jahr um 5,3 Prozent zulegen konnten. In den kommenden Jahren sei laut Studie mit einer Abschwächung der Mietsteigerungen zu rechnen. Denn die zu erwartende Abschwächung der Nachfrage werde in Kombination mit verstärktem Wohnungsbau für Entspannung auf dem Wohnungsmarkt sorgen.

 

Original:

http://www.immobild.de/markt-fuer-wohnimmobilien-verzeichnet-stabile-entwicklung/5248/

AENGEVELT attestiert Dresdner Immobilienmarkt großes Potential

Ungeachtet der Mikroelektronik-Krise, die durchaus in Dresden ihre Spuren hinterlassen hatte, sind die Entwicklungen in der Elbmetropole u. a. dank der hervorragenden Hochschul- und Wissenschaftslandschaft positiv. Das spiegelt sich auch in den Prognosen des ifo Instituts wider: Demnach wird das reale Bruttoinlandsprodukt in Ostdeutschland (einschließlich Berlin) 2015 voraussichtlich um 1,3% wachsen. Aufgrund der spezifischen Wirtschaftsstruktur des Freistaates (Spezialisierung auf Investitionsgüter sowie die höhere Exportquote) dürfte das Wachstum in Sachsen mit 1,8% etwas höher ausfallen. Davon profitiert die Landeshauptstadt Dresden.

Diese positiven Impulse haben bereits im letzten Jahr bzw. in der Vergangenheit den Arbeitsmarkt und damit auch die arbeitsplatzorientierte Zuwanderung stimuliert:
• So wuchs die Zahl der registrierten Einwohner mit Hauptwohnsitz in Dresden binnen fünf Jahren um mehr als 27.000 auf ca. 538.000 Einwohner an.
• Die Zahl der Arbeitslosen in Dresden sank zwischen Mitte 2010 und Mitte 2014 um rd. 9.000 Personen auf rd. 29.000. Analog dazu sank die Arbeitslosenquote von 11% auf 8,2%.

Die wirtschaftlichen Perspektiven für Dresden sind günstig“ bestätigt Ullrich Müller, Niederlassungsleiter AENGEVELT IMMOBILIEN Dresden und ergänzt „Deutsche A-Städte, die sogenannten Big Five, sind seit langem seitens nationaler und internationaler Investoren gefragt. Allerdings sind die Spitzenrenditen hier deutlich auf z.T. unter 5% gesunken. Höhere Renditen finden sich in Städten abseits der Big Five. Hier wiederum zählt Dresden zweifelsohne zur ersten Liga: Die Elb-Metropole bietet im Vergleich mit einer A-Stadt bei kaum höherem Risiko deutlich attraktivere Einstiegsrenditen.“

Robuster Büromarkt in Dresden

• In Dresden wurden innerhalb der ersten drei Quartale 2014 rd. 55.000 m² Bürofläche umgesetzt. Müller: „Damit wurde der Vorjahreswert leicht übertroffen und bestätigt unsere Anfang des Jahres getroffene Prognose von rd. 80.000 m² bis zum Jahresende.“
• Günstig entwickelte sich auch der Leerstand, der inzwischen auf 11% des Bestands bzw. 250.000 m² gesunken ist. Neben Flächenexpansionen ist dies auch Folge der geringen Neubautätigkeit. Spekulative Projektentwicklungen sind in Dresden selten. Hier zeichnet sich auch 2015 keine Trendwende ab.
• Das Spitzenmietniveau zog bereits zum Jahreswechsel 2013/2014 auf EUR 12,-/m² an und blieb stabil auf diesem Niveau.

Investmentnachfrage in Dresden legt zu

• „Das Transaktionsvolumen am Dresdner Grundstücks- und Immobilien­markt wird 2014 voraussichtlich die 1,5 Mrd.-Euro-Marke erreichen und das Vorjahr (rd. EUR EUR 1,4 Mrd.) übertreffen“, so die Einschätzung von Ulrich Müller und weiter: „Dresden nimmt damit Kurs auf das Rekordjahr 2006 (EUR 1,74 Mrd.).“
• Die Nachfrage ist grundsätzlich hoch. Allerdings werden überdurchschnittlich viele Baugrundstücke gehandelt, während der Handel von bebauten Grundstücken – gemessen am Geldvolumen – voraussichtlich leicht gesunken ist.
Dazu Müller: „Vor dem Hintergrund der hohen Nachfrage nach Wohnungseigentum, vor allem Eigentumswohnungen, kommt es vorrangig zum Weiterverkauf von Wohnungen im Teileigentum.“ Damit spielt er auf das knappe Angebot der von einigen Investoren vorrangig gesuchten Wohninvestments (Mietzinshäuser) in Dresden an.
• Insgesamt führte die hohe Nachfrage nach Baugrundstücken, Wohninvestments bzw. Teileigentum zu einem Anstieg des Preisniveaus bzw. zu sinkenden Renditen. So sind die Bodenpreise (pro m²) etwa um 15% und die Wohnungspreise (pro m²) um 5% bis 12% gestiegen.      

Zu den bedeutendsten Transaktionen im Bereich der Entwicklungs­grundstücke zählt Ullrich Müller 2014 den durch AENGEVELT im Exklusivauftrag vermittelten Verkauf des ehemaligen Robotron-Areals mit knapp 98.000 m² Grundstücksfläche in sehr guter innerstädtischer Lage. „Hier wird in den nächsten Jahren einer der Schwerpunkte der Dresdner Stadtentwicklung liegen“, ist sich Müller sicher.
• Analog zu dem gestiegenen Kaufpreisniveau für Grundstücke und Wohnungen sank die Spitzenrendite für Top-Wohnobjekte im Jahresverlauf 2014 um 50 Basispunkte auf rd. 5 %. Dresden bleibt damit aber im bundesweiten Vergleich immer noch attraktiv. In Berlin liegt die Spitzenrendite für Bestandswohnimmobilien z. B. bei 4%.

Ausblick 2015: Büromarkt

Bereits im vergangen Jahr zeichneten sich zwei z. T. gegenläufige Trends ab, die sich auch weiterhin fortsetzen werden: Zum einen weichen die ersten Nachfrager von Büroflächen kosten- und angebotsbedingt auf preisgünstigere B-Flächen und B-Lagen aus. Zum anderen begünstigt die gestiegene Wohnungsnachfrage Projektentwicklungen im Wohnsegment. Da Wohnen in der Regel einfacher zu finanzieren ist als z.B. Büroobjekte ohne signifikante Vorvermarktungsquoten >/= 50%, werden in Dresden kaum neue Büroflächen (spekulativ) entwickelt. „Im Spitzensegment gibt es daher kein Angebot, während es zugleich in guten Lagen (ausweichbedingt) am unteren Preisband immer enger wird“,  so das Fazit von Ullrich Müller.

Ausblick 2015: Investmentmarkt

Angesichts der Fokussierung der Investorennachfrage auf die A-Städte wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M, Hamburg, Köln, München und Stuttgart sind die Spitzenrenditen dort in den letzten Jahren auf bzw. z. T. sogar deutlich unter 5% gesunken. Das ist und war Folge des zunehmenden Risikobewusstseins. Vielen Investoren ist die Rendite z.T. zu niedrig, auch sind in vielen A-Städten Objekte in zentralen Lagen rar. Dementsprechend rücken andere wachstumsstarke Städte wie Dresden zunehmend in den Fokus der Investoren. Das war bereits 2014 so und wird sich 2015 fortsetzen bzw. verstärken.

Insgesamt ist Ullrich Müller nach jetzigem Analysestand optimistisch, dass der Dresdner Grundstücksmarkt auch 2015 die 1,5-Milliarden-Euro-Marke wieder „knackt“. Müller: „Mit etwas Glück kann sogar das Rekord-Niveau von 2006 erreicht werden.“

AENGEVELT IMMOBILIEN, gegründet 1910, ist mit rd. 125 Mitarbeitern an den Standorten Düsseldorf (Stammhaus), Berlin, Frankfurt/M., Leipzig, Magdeburg und Dresden einer der größten und erfahrensten Immobilien-Dienstleister Deutschlands und bietet seinen Kunden zusammen mit seinen Partnernetzwerken DIP – Deutsche Immobilien-Partner und IPP International Property Partners bundesweit und international eine umfassende kundenindividuelle Betreuung in den Marktsegmenten Büro, Einzelhandel, Logistik, Hotel und Wohnen.

Das Unternehmen begleitet und berät seine Kunden auf Basis seines umfangreichen wissenschaftlichen Immobilien-Research auf der gesamten Wertschöpfungsstrecke ihrer Liegenschaften – vom Einkauf über Projektinitiierung/-begleitung, Vermietung etc. bis hin zum Exit/Verkauf.

Hierbei lässt AENGEVELT regelmäßig seine Dienstleistungen durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut überprüfen. Das Ergebnis der jüngsten Befragung sind wiederum Bestnoten hinsichtlich der Kundenzufriedenheit: Die Quote derjenigen, die AENGEVELT auf jeden Fall bzw. evtl. wieder als Dienstleister beauftragen würden, erreicht den Spitzenwert von 99%.

Um seinen Kunden eine völlig interessenunabhängige, marktorientierte Fachberatung zu garantieren, ist und bleibt AENGEVELT absolut banken-, versicherungs- und weisungsungebunden und damit frei von Allfinanz- und Konzernstrategien und pflegt zudem ein umfassendes Wertemanagement.

Außerdem ist AENGEVELT seit 2008 DIN EN ISO9001:2008 zertifiziert und gehörte 2010 zu den ersten Unternehmen der deutschen Immobilienwirtschaft, die von der „Initiative Corporate Governance der deutschen Immobilienwirtschaft e.V.“ (ICG) das Zertifikat „ComplianceManagement“ erhalten haben.

 

Homepage besuchen:

http://news.immobilienscout24.de/gewerbe/aengevelt-attestiert-dresdner-immobilienmarkt-grosses-potential,116450.html

2012 mussten weniger Immobilien zwangsversteigert werden

Im vergangenen Jahr kam es zu deutschlandweit zu weniger Zwangsversteigerungen – der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist deutlich. Die Summe der angesetzten amtlichen Verkehrswerte hat ebenfalls abgenommen.

Insgesamt wurden im Jahr 2012 knapp 11.500 Objekte weniger als noch 2011 zwangsversteigert, ein Rückgang von 15,7 Prozent, wie der auf Zwangsversteigerungen spezialisierte Fachverlag Argetra berichtet. Begünstigt durch die hohe Immobiliennachfrage auf dem privaten Sektor und dem niedrigen Zinsniveau konnten viele Eigentümer eine Zwangsversteigerung abwenden und ihre Immobilien freihändig verkaufen. Continue reading

Immer attraktiver: Sendling, Münchens neuer Stern am Himmel

 

Sendling ist gutbürgerlich und gehört zu München wie Frauenkirche und Oktoberfest. Besonders hip, modern oder angesagt war das Viertel im Südwesten der Stadt jedoch nie. Das ändert sich nun bereits seit einigen Jahren, denn Sendling wird von vielen schon als Geheimtipp für den nächsten Boom-Stadtteil gehandelt. Zwischen Harras, Westpark und Isar entstehen folglich immer mehr interessante Wohnprojekte, die für Münchner Immobilienkäufer mehr als nur einen Blick wert sind. Continue reading

Logistikmarkt: Rekord-Flächenumsatz katapultiert Frankfurt

Frankfurt am Main – Im ersten Halbjahr 2013 wurden im Marktgebiet des Großraums Frankfurt insgesamt 251.000 m² Logistik- und Lagerflächen umgesetzt. Damit bewegt sich das Ergebnis auf dem gleichen Niveau wie im Rekordjahr 2011 (252.000 m²) und unterstreicht die seit Ende 2012 zu beobachtende dynamische Entwicklung. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Mit einem Flächenumsatz von 126.000 m² wurden im zweiten Quartal nahezu gleich viele Logistik- und Lagerflächen vermarktet wie in den ersten drei Monaten des Jahres“, erläutert Hans-Jürgen Hoffmann, Bereichsleiter Industrial Investment & Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Die Umsatzsteigerung gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum beläuft sich auf stolze 41 %.“ Der langjährige Durchschnitt des Flächenumsatzes im ersten Halbjahr wurde sogar um 43 % übertroffen. Im bundesweiten Vergleich der bedeutenden Logistikstandorte setzte sich Frankfurt damit im laufenden Jahr an die Spitze. Gleichzeitig verzeichnete die Rhein-Main-Metropole auch den höchsten Umsatzzuwachs aller großen deutschen Ballungsräume. Ein wesentlicher Grund dieser sehr positiven Entwicklung ist auch die lebhafte Bautätigkeit von Eigennutzern, die fast die Hälfte zum registrierten Gesamtumsatz beigetragen haben.  Continue reading

Volkswirtschafts-Professor rät zum Kauf großer Wohnungen

Der Volkswirt und Demographie-Experte Professor Robert Fenge erklärt im Interview mit FOCUS Online, warum wir trotz sinkender Bevölkerungszahlen mehr Wohnraum benötigen – und auf welche Lagen und Wohnungsgrößen Käufer setzen sollten.
FOCUS Online: Wie sieht Deutschland 2050 aus?

Professor Robert Fenge: Trotz aller Zuwanderung – es werden sehr viel weniger Menschen hier leben. Und sie werden im Durchschnitt sehr viel älter sein als heute. Schon 2025 werden hier wohl nicht mehr als 79 Millionen Menschen wohnen. Das kann auch die Zuwanderung derzeit nicht aufwiegen. Continue reading

Immobilienverkauf Immobilienpreise in München

Alljährlich ermittelt der Gutachterausschuss die exakten Daten beim Immobilienverkauf und den Preisen in München. Hierbei zeigt sich ein bemerkenswerter Trend: Trotz weniger Verkäufe steigt das Geldumsatzniveau, was die Attraktivität des Standortes München belegt.

Privatanleger und große Investoren fragen bei einem geringen Leerstand, hohen Zuzügen und relativ schwacher Neubautätigkeit die Immobilien in München sehr stark nach. Continue reading

Aktuelle Mietpreise in Baden-Württemberg: Stuttgart ist doppelt so teuer wie Neckar-Odenwald-Kreis

Baden-Württemberg liegt im Größenvergleich nach Fläche und Einwohnerzahl auf Platz drei der deutschen Länder. In der aktuellen Angebotsmietpreis-Betrachtung von ImmobilienScout24 werden derzeit dort durchschnittlich 7,30 Euro pro Quadratmeter bei einer  Neuvermietung verlangt. Das sind 80 Cent mehr als im Bundesdurchschnitt.  

Die Preisspanne der Angebotsmieten in Baden-Württemberg ist erheblich und bewegt sich in den 9 Stadt- und 35 Landkreisen zwischen 5,00 und 9,70 Euro. Am teuersten ist es in der Landeshauptstadt Stuttgart. Die Vermieter verlangen hier 9,70 Euro für einen Quadratmeter Kaltmiete im Schnitt. Danach folgt Freiburg im Breisgau, die südlichste Großstadt Deutschlands, mit 9,50 Euro. An dritter Stelle rangiert die Studentenstadt Heidelberg mit 9,40 Euro.   Continue reading

Lebhafter Markt in den mittleren Großstädten

Die Nachfrage nach Wohn- und Geschäftshäusern in Deutschland boomt – auch in mittleren Großstädten. Investoren suchten angesichts der europäischen Staatsschuldenkrise nach Zinshäusern als sichere Kapitalanlage, heißt es im „Wohn- und Geschäftshäuser Marktbericht Deutschland 2013“ von Engel & Völkers Commercial.

Bevölkerungswachstum vs. Neubauten
Die hohe Nachfrage von Investoren treibt die Immobilienpreise für  Wohn- und Geschäftshäuser. Die derzeit niedrigen Hypothekenzinsen sind ein zusätzlicher Impuls für die Nachfrage. Zudem lassen sich im Vergleich zu anderen Wertanlagen vor allem in den mittleren und guten Lagen höhere Renditen erwirtschaften. “In den guten Lagen der zehn größten Städte Deutschlands liegen die Kaufpreise für Wohn- und Geschäftshäuser durchschnittlich beim 18,1-fachen der Jahresnettokaltmieten“, berichtet Carsten Rieckhoff, Leiter Research bei der Engel & Völkers Commercial GmbH. Bevölkerungswachstum und ein niedriger Zuwachs an Neubauten begünstigten seiner Meinung nach die Preisentwicklung ebenfalls.   Continue reading

Immobilienbarometer: Trotz hoher Immobilienpreise ist Glaube an weitere Wertsteigerung ungebrochen

Die Zuversicht in den Wertzuwachs von Immobilien ist heute noch genauso groß wie vor drei Jahren. Das zeigt die aktuellen Umfrage zum „Immobilienbarometer“ von Interhyp und ImmobilienScout24 unter rund 3.700 Kaufinteressenten. Demnach rechnet etwa jeder zweite Kaufinteressent (47 Prozent) mit einem Wertzuwachs, der die Inflation ausgleicht. Das sind genauso viele wie vor drei Jahren. Allerdings geht heute ein größerer Anteil der Befragten von einer höheren Wertsteigerung aus und ein kleinerer Anteil von einem Wertverlust. Continue reading

Bundesbank gibt Entwarnung: Keine Immobilienblase in Sicht

Andreas Dombret, Vorstandsmitglied der Bundesbank, rechnet zurzeit nicht mit einer Spekulationsblase in Deutschland. Trotz steigender Preise diagnostiziert er eine Stabilisierung der Preisdynamik für das Jahr 2012. Auch für den Ausnahmefall sei die Bankenaufsicht vorbereitet und nimmt dabei andere Länder als warnendes Beispiel.

Der Immobilienmarkt sei 2012 gesund gewachsen und die Preisdynamik habe sich stabilisiert, wie Vorstandsmitglied Andres Dombret im Interview mit der Süddeutschen Zeitung betont. Außerdem sei das Kreditvolumen in Deutschland verhältnismäßig niedrig und die Banken würden genug Wert auf Sicherheiten legen, etwa in Form eines hohen Anteils an Eigenkapital, sodass die Gefahr einer Immobilienblase als relativ niedrig einzuschätzen ist, erklärt Dombret weiter. Continue reading

Immobilien als Renditekiller – In diesen Städten sollten Sie besser nicht investieren

Der Ärger über schwindsüchtige Zinssätze und rasch steigende Mieten treibt viele Deutsche in Immobilien. FOCUS-MONEY hat in einer großen Analyse geprüft, wo sich der Kauf rechnet – und wo Sparer mit einer betonfreien Geldanlage besser fahren.
Bauen, bauen, bauen“, so tönt es aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. CSU-Bauminister Peter Ramsauer will der Wohnungsnot zu Leibe rücken. Er plant Anreize, um den Neubau in Schwung zu bringen. Schon zuvor hatte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück angekündigt, dass Wohnungsbau und Mieten ein zentrales Thema im Bundestagswahlkampf werden.

Das plötzliche Interesse ist nicht nur dem beginnenden Wahlkampf geschuldet. Den schon länger tobenden Häuserkampf in Deutschland illustriert eindringlich die Internet-Plattform Immobilienscout24. Die registriert seit 2009 einen Anstieg der Suchanfragen nach Eigenheimen und Eigentumswohnungen von monatlich im Schnitt 22 000 auf mehr als 68 000. Auch eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, wie sehr die Deutschen nach Wohneigentum lechzen: 65 Prozent halten den Bau oder Kauf einer eigenen Wohnung langfristig für finanziell vorteilhafter als das lebenslange Wohnen zur Miete. Continue reading