Mit der Familie nach Berlin umziehen

Wir lebten bisher in einer kleinen Stadt in der Nähe von Hamburg, wir das sind mein Mann und meine 2 Kinder im Alter von 6 und 10 Jahren. Mein Mann stieg in seiner Firma immer höher und es kam ein Angebot, die Niederlassung in Berlin selbständig zu leiten. Er arbeitet in der IT-Branche. Wir hatten glücklicherweise ein paar Wochen Zeit, uns das zu überlegen. Die Kinder waren natürlich überhaupt nicht begeistert, sie wollten nicht aus der gewohnten Umgebung und vor allem wollten sie nicht ihre Freunde aufgeben. Ich selbst hingegen wollte gerne nach Berlin, ich lebte dort schon mal 1 Jahr und die Stadt gefiel mir. Mein Mann wollte sich neutral verhalten, aber es war klar, dass er diese Chance nutzen wollte. Bevor wir fest zusagten, mussten wir uns über den Berliner Immobilienmarkt informieren. Wir wohnten bisher zur Miete, konnten uns aber auch vorstellen, eine Eigentumswohnung in der Hauptstadt zu kaufen. Wir beschlossen, nachdem wir die Immobilienbörsen im Internet durchforstet haben, selbst für ein Wochenende nach Berlin zu fahren, die Fahrtzeit von 2 Stunden ist erträglich. Wir hatten einige Besichtigungstermine mit einem Makler aus Berlin vereinbart. Sowohl Mietwohnungen als auch Eigentumswohnungen in Berlin standen auf dem Programm. Wir hatten Besichtigungstermine in Miet- oder Eigentumswohnungen in Prenzlauer Berg, Mitte und Charlottenburg. Das sind allerdings auch die beliebtesten Bezirke in Berlin. Der sehr kompetente Makler, der wirklich schöne Angebote in seinem Portfolio hatte, nahm sich viel Zeit und wollte uns nichts aufschwatzen. Während der Besichtigung fiel mir auf, dass trotz der enormen Bombenschäden vom 2. Weltkrieg noch viel alte Bausubstanz in Berlin erhalten ist. Da wir sowieso eine Altbauwohnung präferierten, hatten wir schließlich in Charlottenburg eine Wohnung gefunden, die wirklich allen Familienmitgliedern gefiel. Der Makler hatte sie extra für den Schluss der Besichtigung aufgehoben, sozusagen als Highlight. Es ist eine wunderschöne 5-Zimmer Wohnung mit altem Parkett, Flügeltüren und im Vergleich zu unserer bisherigen Wohnung riesig. Die Kinder waren hellauf begeistert. Der Makler nannte den Mietpreis, der nicht wirklich günstig war. Na ja, die Wohnung ist auch sehr groß. Jedenfalls waren wir über die Mietpreise in Berlin durch das Internet bestens informiert und die geforderte Miete lag im Durchschnitt. Genau diese Wohnung hatte uns den letzten Anstoß gegeben, nach Berlin umzuziehen. Nachdem sich der Makler sehr zuverlässig um alles gekümmert hatte, kamen wir zur Übergabe der Wohnung. Alles lief sehr professionell ab und wir konnten am gleichen Tag einziehen. Die Provision für diesen empfehlenswerten Makler aus Berlin zahlten wir fast gerne. Bis heute haben wir alle die Entscheidung nicht bereut.

AENGEVELT erwartet weiter anhaltende Dynamik am Berliner Immobilienmarkt

Berlin liegt in der Investorengunst vorn! Und ein Blick auf wesentliche Kennziffern zeigt: Dieses Interesse sowohl von nationalen und internationalen Investoren an der deutschen Bundeshauptstadt ist berechtigt:
• In den letzten fünf Jahren wuchs die Zahl der Berliner Einwohner um knapp 150.000 Einwohner und damit um die Größe einer Großstadt.
• Die Wirtschaftsleistung legte in Berlin zu und wächst seit Jahren stärker als im Vergleich zum gesamten Bundesgebiet. Heute sind rd. 130.000 Menschen mehr in Beschäftigung als vor fünf Jahren. Für die Dienstleistungsmetropole hat dies nachhaltig positive Effekte, zumal ein Großteil des Wachstums auf Zukunftsbranchen entfällt.
• „Darum „stehen“ so viele Investoren auf Berlin“, sagt Peter Starke, Sprecher der Investment-Sparte von AENGEVELT und Niederlassungsleiter Berlin, und ergänzt: „Die Kapitalanleger suchen Wachstumsregionen mit Zukunftsperspektiven und präferieren deshalb Berlin. Im Vergleich zum Vorjahr, als in erster Linie zentrale Bestlagen gesucht wurden, zielt die Nachfrage mittlerweile auch auf andere (Stadtteil-) Lagen in Berlin ab.“

Büromarkt: Junge Branchen setzten Wachstumsimpulse

• In Berlin wurden innerhalb der ersten neun Monate 2014 rd. 392.000 m² Bürofläche umgesetzt. Damit wurde der Vergleichszeitraum 2013 deutlich übertroffen (338.000 m²). „Da sich der Jahresendspurt bislang außerordentlich gut darstellt, erwarten wir bis zum Jahresende einen Flächenumsatz von rd. 570.000 m²“, so die Einschätzung von Peter Starke.
• Es sind die Branchen der IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie), die Medien- und die Kreativwirtschaft, die in Berlin das Marktgeschehen prägen. Diese Branchen expandieren, sind aber zugleich preissensibel. Große Unternehmen (mit hoher Zahlungsbereitschaft) agieren hingegen verhalten.
• Aufgrund der expansiven Nachfrage sinkt der Leerstand seit Jahren. Aktuell stehen rd. 1,35 Mio. m² Büroflächen bzw. 7,4 % des Gesamtbestandes in Berlin leer. Trotz des geringen Leerstands gibt es stadtweit noch in fast jeder Flächenqualität ein entsprechendes Angebot. Verknappungstendenzen zeichnen sich allerdings in zentralen Innenstadtlagen im Flächensegment zwischen 250 m² und 500 m² ab.
• Das ist einer der Gründe, warum die Spitzenmiete, die aktuell bei rd. EUR 22,50/m² monatlich liegt, nicht deutlich steigt. Dazu Starke: „Preissensible Nachfrager weichen nicht selten auf andere, günstigere  Lagen aus. Das führt zu einem Anstieg der Durchschnittsmieten, denn es sind die bislang weniger gefragten Lagen, die von dieser Entwicklung profitieren.“ Im Mittel stellt sich die Büromiete über das ganze Stadtgebiet auf rd. EUR 12,85/m² monatlich.

Investmentmarkt über den Erwartungen

• „Noch 2013 stand der Berliner Markt für Gewerbeinvestments in Deutschland an dritter Stelle auf der Einkaufsliste der Investoren. 2014 holte Berlin auf und rangiert nun vor München auf dem zweiten Platz“, fasst Peter Starke das Marktgeschehen zusammen und ergänzt: „Da noch viel Kapital im Markt ist, wird das Transaktionsvolumen im Jahr 2014 mit voraussichtlich über EUR 4 Mrd. das Vorjahresergebnis deutlich übertreffen.“
• Gründe für dieses positive Ergebnis sieht Peter Starke auf der Nachfrageseite: „Das Interesse an Berliner Immobilien ist hoch, und es stoßen zunehmend Objekte mit Leerstand auf Akzeptanz.“ Berlins wirtschaftliche Entwicklung ist im bundesweiten Vergleich seit Jahren überdurchschnittlich. Aufgrund dieser wirtschaftlichen Prosperität „wagen“ sich Investoren zunehmend auch in Berliner Nebenlagen, weil sie hier deutliche Wertsteigerungspotentiale u.a. durch den Abbau von Leerständen erwarten. In der Projektentwicklung werden ebenfalls Chancen gesehen. Bestes Beispiel ist der Verkauf des Tacheles-Areals in Berlin-Mitte.
• Insgesamt ist in Berlin – deutlicher als in den anderen deutschen Metropolen – eine zunehmende Risikobereitschaft zu beobachten. So wurde z.B. das noch nicht vollvermietete UPPER WEST am Berliner Kurfürstendamm bereits kurz nach der Grundsteinlegung von der STRABAG Real Estate an die RFR Holding verkauft (Fertigstellung voraussichtlich Anfang 2017).
• In den Top-Lagen kaufen in erster Linie Privatinvestoren, Family Offices und Pensionskassen. Hier steht die Kapitalsicherung im Vordergrund. Nebenlagen oder  Randlagen stehen hingegen für value-add-Investoren bzw. Kapitalanleger mit höheren Renditeanforderungen im Fokus. Das ist auch Folge der niedrigen Einstiegsrenditen im Core-Segement, die in Berlin bei vollvermieteten Geschäftshäusern in Bestlage derzeit bei rd. 4,4% und bei Büroimmobilien bei 4,8% liegen.

Ausblick 2015

Büromarkt
Die Aussichten des Berliner Büromarktes sind im Hinblick auf 2015 gut: „Die Büroflächennachfrage bleibt rege. Aufgrund der expansiven Flächennachfrage bei gleichzeitig geringer Neubautätigkeit kommt es weiter zur positiven Nettoabsorption. Dementsprech­end wird der Leerstand weiter sinken. Wermutstropfen für die Vermieter: Die den Flächenumsatz treibenden Unternehmen sind häufig jung und in der Expansionsphase. Das bedeutet allerdings kürzere Vertragslaufzeiten. Dementsprechend steigen trotz Abbau der Leerstände die Anforderungen an das Bestandsmanagement“, beschreibt Peter Starke die Perspektiven am Berliner Büroflächenmarkt und ergänzt: „Aus unserer Sicht werden die Mieten im Spitzensegment – vor dem Hintergrund des prognostizierten verhaltenen Wirtschaftswachstums 2015 – nur moderat steigen. Für einen deutlichen Anstieg der Spitzenmiete fehlt in den nächsten beiden Jahren der Expansionsdruck international agierender Unternehmen mit entsprechender Zahlungsbereitschaft in den Top-Bürolagen.“

Investmentmarkt
Im Investmentbereich sieht Starke bei den Spitzenrenditen kaum Spielraum hinsichtlich einer weiteren Renditekontraktion. Nach seiner Analyse wird es 2015 deshalb besonders spannend: „Abseits der etablierten Lagen gibt es Potentiale. Auch Projektentwicklungen werden in den nächsten Jahren wieder an Bedeutung gewinnen. Hier wirkt die Finanzierungsseite allerdings limitierend“, so Starke und weiter: „Zu berücksichtigen ist, dass in den letzten Jahren wenig spekulative Gewerbeflächen entwickelt wurden. Nach unseren Analysen fehlt es absehbar in zentralen Lagen an preiswerten modernen Flächen. Daher sehen wir 2015 im gewerblichen Segment ein gesteigertes Projektinteresse in Cityrandlagen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hier günstiger als in zentralen Innenstadtlagen.“

Fazit: Für 2015 erwartet AENGEVELT ein weiterhin dynamisches Marktgeschehen bei anhaltend hoher Nachfrage nach Berliner Investmentobjekten.

AENGEVELT IMMOBILIEN, gegründet 1910, ist mit rd. 125 Mitarbeitern an den Standorten Düsseldorf (Stammhaus), Berlin, Frankfurt/M., Leipzig, Magdeburg und Dresden einer der größten und erfahrensten Immobilien-Dienstleister Deutschlands und bietet seinen Kunden zusammen mit seinen Partnernetzwerken DIP – Deutsche Immobilien-Partner und IPP International Property Partners bundesweit und international eine umfassende kundenindividuelle Betreuung in den Marktsegmenten Büro, Einzelhandel, Logistik, Hotel und Wohnen.

Das Unternehmen begleitet und berät seine Kunden auf Basis seines umfangreichen wissenschaftlichen Immobilien-Research auf der gesamten Wertschöpfungsstrecke ihrer Liegenschaften – vom Einkauf über Projektinitiierung/-begleitung, Vermietung etc. bis hin zum Exit/Verkauf.

Hierbei lässt AENGEVELT regelmäßig seine Dienstleistungen durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut überprüfen. Das Ergebnis der jüngsten Befragung sind wiederum Bestnoten hinsichtlich der Kundenzufriedenheit: Die Quote derjenigen, die AENGEVELT auf jeden Fall bzw. evtl. wieder als Dienstleister beauftragen würden, erreicht den Spitzenwert von 99%.

Um seinen Kunden eine völlig interessenunabhängige, marktorientierte Fachberatung zu garantieren, ist und bleibt AENGEVELT absolut banken-, versicherungs- und weisungsungebunden und damit frei von Allfinanz- und Konzernstrategien und pflegt zudem ein umfassendes Wertemanagement.

Außerdem ist AENGEVELT seit 2008 DIN EN ISO9001:2008 zertifiziert und gehörte 2010 zu den ersten Unternehmen der deutschen Immobilienwirtschaft, die von der „Initiative Corporate Governance der deutschen Immobilienwirtschaft e.V.“ (ICG) das Zertifikat „ComplianceManagement“ erhalten haben.

 

Homepage besuchen:

news.immobilienscout24.de/aktuelle-marktdaten/

Berlins teuerste Bezirke

Berliner Eigentumswohnungen werden immer teurer! Besonders die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte und Pankow sind von der Explosion der Kaufpreise stark betroffen: Hier sind für Immobilienkäufer kaum noch Schnäppchen drin!
 

Denn wer sich eine Wohnung in einem dieser beliebten Bezirke kaufen möchte, der sollte die Taschen ordentlich voll haben: Eine gebrauche Eigentumswohnung kostet hier durchschnittlich mehr als 2.000 Euro pro Quadratmeter!

Anders sieht es hingegen im Bezirk Spandau aus: Wer eine Immobilie im Westen von Berlin erwerben möchte, der findet hier Wohnungen mit einem Quadratmeterpreis von circa 1.049 Euro. Das geht aus dem Kaufpreisspiegel hervor, den die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin-Hannover (LBS Nord) veröffentlicht hat. Die Grundlage sind hierbei die Verkaufsangebote in den Berliner Tageszeitungen für Wohnungen in der Größe zwischen 60 und 120 Quadratmetern.

Friedrichshain-Kreuzberg: teuerste Bezirk von Berlin

Demnach werden die höchsten Durchschnittspreise für gebrauchte Eigentumswohnungen in Friedrichshain-Kreuzberg verlangt. Hier liegt der derzeitige Quadratmeterpreis bei circa 2.140 Euro. Doch es geht noch besser: Die Spitzenpreise liegen in diesem Bezirk sogar bei 2.649 Euro!

Mitte: liegt auf dem zweiten Platz

Zu dem zweitteuersten Bezirk von Berlin zählt Mitte. Hier gibt es die typischen Angebotspreise von 2.050 Euro pro Quadratmeter, aber auch Höchstpreise von knapp 3.000 Euro pro Quadratmeter.

Pankow: ebenfall teuer

Ähnlich sieht das Ganze auch in Pankow aus. Die Durchschnittspreise haben sich hier bei 2.250 Euro verankert. Aber es gibt auch Spitzenwerte, in einer Höhe von 2.634 Euro pro Quadratmeter. Damit liegt Pankow mit Friedrichshain-Kreuzberg fast gleich auf.

Die Studie bestätigt zudem, dass in allen drei Bezirken ein Berliner Durchschnittshaushalt mehr als das Sechsfache seines Jahreseinkommens aufbringen, um eine Wohnung aus dem Bestand zu erwerben.

Lichtenberg: eine mögliche Alternative

Wer mit diesen Preis-Entwicklungen nicht mithalten kann, der sollte sich lieber eine Wohnung in einem anderen Bezirk von Berlin suchen. Ein mittleres Preisniveau herrscht beispielsweise in dem Bezirk Lichtenberg. Hier liegt der Quadratmeterpreis für eine Wohnung bei 1.406 Euro.

Tempelhof-Schöneberg sind mit einem Preis von 1.611 Euro pro Quadratmeter wesentlich preiswerter, als Friedrichshain-Kreuzberg oder auch Mitte.

Auch in Steglitz-Zehlendorf sieht die Wohnsituation derzeit besser aus: Immobilienkäufer müssen hier mit einem Preis von 1.656 Euro pro Quadratmeter rechnen. Das bedeutet, dass Käufer für eine gebrauchte Eigentumswohnung in Steglitz-Zehlendorf etwa das Vier- bis Fünffache ihres Jahreseinkommens aufwenden müssen.

Originalbeitrag lesen:

news.immobilo.de/2014/10/29/berlins-teuerste-bezirke

Wohnungsknappheit in Berlin – ein Dauerbrenner

In Berlin, aber auch in den anderen Großstädten in Deutschland hat sich Immobilienmarkt in den letzten 10 Jahren entscheidend verändert. Gut, München war und ist schon immer ein Hochpreisgebiet für Miete und Kauf, aber auch da erhöht sich der Druck weiterhin. Eine besondere Komponente, die bezahlbaren Wohnraum eher verknappt, ist der Trend, eine Immobilie in eine Ferienwohnung zu verwandeln. Gerade in Berlin oder Hamburg, wo der Tourismus boomt, ist das eine lukrative Vermarktungsmöglichkeit. Da sich der Wohnungsmarkt in Berlin ohnehin in den letzten Jahren stark verteuert hat, sowohl bei Mietobjekten als auch bei Kaufobjekten, wird nun von den Behörden gegengesteuert. Aufgrund des Regierungssitzes und der vermehrten Ansiedlung von Firmen und Dienstleistern hat sich die Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt erheblich verändert. War es noch vor 10, 15 Jahren kein Problem, eine günstige Wohnung in einer guten bis sehr guten Lage zu bekommen, muss man mit einem niedrigen Einkommen heutzutage wesentlich schlechtere Lagen in Kauf nehmen.

 

In Berlin muss mittlerweile jede Wohnung, die als Ferienwohnung vermarktet wird, angemeldet sein und die Genehmigung für diese Art von Vermietung kann jederzeit entzogen werden. Neue Ferienwohnungen werden nicht mehr genehmigt. Und es soll sogar soweit kommen, dass Ferienwohnungen ganz verboten werden sollen. Diese Masse an Ferienwohnungen hat nicht nur den Nachteil, dass dadurch Wohnraum knapper wird, sondern es gibt noch andere unangenehme Begleitumstände. Mieter von Ferienwohnungen sind oft nicht besonders rücksichtsvoll, sie müssen auch keinen Wert auf gute Nachbarschaft legen, da sie ja nach ein paar Tagen wieder abreisen. Gerade auf junge Leute übt Berlin einen großen Reiz aus, immerhin gilt Berlin als Party-Hauptstadt Europas. Und so kommt es immer vor, dass junge Berlin-Besucher nach einer durchzechten Nacht in der Ferienwohnung einfach weiter feiern und die anderen Mieter, die früh aufstehen müssen, massiv stören. Da kann es schnell mit der Begeisterung der Berliner für das Interesse an ihrer Stadt vorbei sein.

 

Trotz alledem ist Berlin weiterhin ein interessanter Immobilienmarkt. Wer über den Kauf einer Eigentumswohnung nachdenkt, sollte das Berliner Pflaster nicht übergehen. In Berlin Mitte kommen schon einige Objekte an Münchener Preise heran. Und es sieht nicht so aus, dass sich das in den Jahren ändern wird. Mehrere Faktoren sprechen für diese Prognose. zum Einen ist der Regierungssitz ein Garant für hohes Interesse an Immobilien in der Hauptstadt, zum Anderen werden viel zu wenig Wohnungen neu gebaut, um sich dem Wachstum anpassen zu können. Also, wie sagt man so schön? Berlin ist immer eine Reise wert, auch zur Orientierung auf dem hiesigen Immobilienmarkt.

Mehrere Bundesländer gegen Einführung der Kappungsgrenze – Berlin hingegen setzt neues Mietrecht um

Nachdem bereits Bayern im Rahmen des ab 1. Mai in Kraft getretenen neuen Mietrechts die Kappungsgrenze für Mietwohnungen in München einführte, hat sich nun auch der Berliner Senat für eine solche Regelung entschieden. Andere Bundesländer hingegen weigern sich, die Kappungsgrenze zu senken.

Nach einer Umfrage von Focus wollen mehrere Bundesländer die sogenannte Mietpreisbremse nicht einführen. Die ostdeutschen Bundesländer Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sowie das Saarland weigern sich, die Kappungsgrenze um 5 Prozent auf insgesamt 15 Prozent Mieterhöhung binnen 3 Jahre zu senken. Sachsen-Anhalt prüfe derzeit noch, ob es sich an der Umsetzung beteilige oder nicht. Continue reading

Neuer Mietspiegel für Berlin: Mietpreise weniger stark gestiegen als angenommen

Die Mieten in Berlin sind zwar nicht so stark gestiegen wie befürchtet, wie aus dem eben erst veröffentlichten Mietspiegel hervorgeht. Dennoch gibt es keine Entwarnung: Besonders Normalverdiener leiden weiterhin unter den steigenden Preisen. Außerdem sind die Mieten in begehrten Wohnlagen deutlich stärker gestiegen als im Berliner Durchschnitt.

Der neue Mietspiegel verdeutlicht, dass die Mieten in Berlin zwar gestiegen sind, aber der Anstieg etwas langsamer erfolgte als erwartet. Demnach liegt die Kaltmiete bei 5,54 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 6,3 Prozent seit 2011 und einem Plus von 33 Cent entspricht. Jährlich bedeutet dies einen Anstieg von 3,1 Prozent, während noch in den Jahren zuvor ein Anstieg von 4 Prozent zu verzeichnen war. Dennoch kein Vergleich zu den Jahren 2007 bis 2009, wo der Anstieg mit knapp einem Prozent deutlich niedriger ausfiel. Continue reading

Nur noch 40 000 freie Wohnungen – Im Kampf gegen die Wohnungsnot fallen in Berlin fast alle Tabus

In Hamburg, Frankfurt und München gibt es praktisch keine leerstehenden Wohnungen mehr. Auch in Berlin wird das Angebot immer knapper. Der Senat ist daher entschlossen, alle Register zu ziehen.
Der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist äußerst beliebt. Nicht nur, weil man hier in netten kleinen Cafés den Tag genießen kann, sondern auch, weil das Bild geprägt ist von schmucken Häusern. Viele hübsch sanierte Altbauten locken vor allem eine junge Szene und Touristen an.

Investoren machen sich das zu nutze. In der Kopenhagener Straße 72, einem hellgraue verputzen Gebäude mit rotem Klinkerstein, gehen viele Menschen ein und aus. Durch eine Schaufensterscheibe kann man in das Innere schauen. Dort stehen zwei junge blonde Damen, die eifrig telefonieren und Schlüssel an die Hereinkommenden übergeben. Auf einem glänzenden Schild an der Fassade steht: „T&C Apartments. Exklusive Ferienwohnungen. 1 Zimmer ab 60 Euro pro Nacht“. Denn in dem fünfstöckigen Altbau wohnen keine normalen Mieter mehr, sondern Touristen, Messebesucher oder Handwerker, die sich meist nur wenige Tage in Berlin aufhalten. Ein lukratives Geschäft. Bezirksstadtrat Holger Kirchner von den Grünen schätzt, dass man mit einer Ferienwohnung in der Hauptstadt drei- bis viermal so viel einnehmen kann wie mit einer normalen Vermietung. Statt 300 bis 400 Euro kalt für 60 Quadratmeter, spült dieser Kniff monatlich zwischen 900 und 1600 Euro in die Kasse. Continue reading

Die Zukunft Berlins: Das Stadtentwicklungskonzept 2030

Im Berliner Rathaus fand vor Kurzem eine Diskussionsrunde rund um das Thema Stadtentwicklung in Berlin bis 2030 statt, zu der der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) eingeladen hatte. An der öffentlichen Veranstaltung konnte jeder teilnehmen, der Interesse am Thema hatte. Doch was sind die Ergebnisse des „Stadtforums 2030“, und was steckt eigentlich hinter dem Konzept?

Das Stadtforum dient als öffentliche Diskussionsplattform und ist ursprünglich nach der Wiedervereinigung errichtet worden, um den Zusammenschluss Ost- und West-Berlins städtetechnisch zu planen. Bis 2014 beschäftigt es sich unter dem Namen „Stadtforum 2030“ mit dem Stadtentwicklungskonzept 2030 und soll von Workshops und Gesprächen mit Experten begleitet werden. Die erste Sitzung fand nun vor Kurzem unter dem Motto „Wo steht Berlin, wohin geht Berlin?“ statt und beschäftigte sich mit den Zukunftsperspektiven Berlins. Continue reading

Wie Berlin gegen den Ferienwohnungs-Wildwuchs kämpft

In Berlin wird der Wohnraum immer knapper. Das liegt an der steigenden Beliebtheit der Hauptstadt mit einem stetigen Bevölkerungswachstum, aber auch am verknappten Angebot. Eine der Ursachen sind Ferienwohnungen, die den Einheimischen als Wohnraum verloren gehen. Gegen die Umwidmung von Mietwohnungen zu Ferienwohnungen geht die Stadt inzwischen vor.

Sie gehören in Berlin nicht gerade zur beliebtesten Gruppe: Die Touristen. Für so einiges wird ihnen von den Einheimischen die Schuld gegeben: Partylärm, die Schließung von Kiezlokalen, die Platz machen müssen für moderne Schnellrestaurants, und außerdem für die in den letzten Jahren rasant gestiegenen Mieten. Das Problem: Viel Wohnraum wird in Berlin als Ferienapartment vermietet, was wiederum das Wohnraumangebot verknappt. Damit argumentieren nicht nur touristenfeindliche Urberliner, sondern inzwischen auch der Berliner Senat, der aufgrund der immer teurer werdenden Mieten unter Druck steht. Continue reading